25 km/h ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Markus Goller aus dem Jahr 2018. Goller inszenierte den Film nach einem Drehbuch von Oliver Ziegenbalg, das von einem ungleichen Brüderpaar mittleren Alters erzählt, das sich nach dem Krebstod ihres Vaters den Jugendtraum einer gemeinsamen Reise auf Mofas quer durch Deutschland erfüllt.
Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben - und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. (Amazon.de-Filmbeschreibung)
Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film 25 km/h. Achtung, Spoilerwarnung:
bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!
Auf der Beerdigung ihres Vaters sehen sich die beiden Brüder Christian und Georg zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder. Während Georg als selbständiger Tischler im Schwarzwälder Heimatort Löchingen blieb und den krebskranken Vater bis zuletzt pflegte, ist Christian ein in Singapur lebender erfolgreicher und weitgereister Geschäftsmann. Die beiden sind sich zunächst fremd, vor allem Georg lehnt seinen so lange abwesenden Bruder ab. Doch bei Tischtennis und Alkohol finden beide wieder zueinander und beschließen spontan, mit ihren Mofas die Deutschlandreise nachzuholen, die sie als Fünfzehnjährige vorhatten. Der Plan sieht eine Reihe von Aufgaben vor: sich beim Griechen einmal durch die Speisekarte essen, eine Arschbombe vom Zehner machen, Sex haben, einen 20-m-Wheelie hangabwärts machen, eine schlafende Kuh umwerfen, in Timmendorfer Strand ins Meer pinkeln.
Noch betrunken und im Beerdigungs-Anzug starten sie am Löchinger Dorfbrunnen. Auf den beiden alten Mofas aus ihrer Jugend führt sie die Reise quer durch Deutschland, wobei sie sich mehrfach fast wieder zerstreiten und die Aufgaben der Liste oft eher zufällig erfüllen. Auf einem Weinfest machen sie Bekanntschaft mit den verheirateten Frauen Ute und Ingrid, imponieren ihnen mit einem Stepptanz-Auftritt und verbringen mit ihnen die Nacht. Mit der Zeit lernen Georg und Christian einander wieder besser kennen - insbesondere beim zufälligen Besuch eines Hippie-Festivals mit der Tramperin Willie. Dort offenbart Christian, dass er einen Sohn hat, den er noch nie gesehen hat. So machen die beiden auf Georgs Drängen hin einen Umweg über Berlin. Sie finden Christians Sohn Konrad und spielen mit ihm Fußball, ohne sich zu erkennen zu geben. Christians Kontaktaufnahme mit Konrads Mutter Lisa führt nicht weiter. Die Brüder setzen ihre Reise getrennt fort, treffen sich unterwegs jedoch wieder. Bei einem Tischtennismatch gegen den prolligen Dauercamper Hantel und dessen Sohn verspielen sie ihre Mofas. Nach dem Versuch, die Maschinen heimlich zurückzuholen, müssen sie zu zweit auf Georgs Mofa bis an die Ostsee weiterfahren. Am Ende gibt die Reise Christian die Kraft, sein Leben neu zu ordnen und Georg, seine inzwischen verheiratete heimliche Jugendliebe Tanja endlich auf seinem vor 30 Jahren für diesen Zweck angeschafften Langbank-Mofa mitzunehmen.
Kritik
Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "25 km/h":
3,7 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!