Holy Motors ist ein französischer Film von Leos Carax aus dem Jahr 2012. Denis Lavant spielt in der Hauptrolle einen Mann, der zwischen verschiedenen parallelen Leben hin- und herspringt. Es handelt sich um Carax' ersten Langfilm seit 1999. Der Film war 2012 für die Goldene Palme in Cannes nominiert.
Vom Sonnenaufgang bis tief in die Nacht: einige Stunden im Leben von Monsieur Oscar, einer schattenhaften Existenz, die von einem Leben ins nächste schweift. Mal ist er ein Industriekapitän, mal ein Killer, ein Bettler, ein Monster oder ein treusorgender Familienvater... Monsieur Oscar scheint Rollen zu spielen, taucht in jeden Part komplett ein - aber wo befinden sich die Kameras? Er ist alleine, nur Céline begleitet ihn, die große Blonde hinter dem Steuer der riesigen Stretchlimousine, die ihn durch Paris und in die Vororte kutschiert. Wie einen Profikiller, der von Auftrag zu Auftrag eilt. In der Vollendung einer schönen Geste, des Antriebs einer Aktion, der Frauen und Phantome seines Lebens. Aber wo ist sein Zuhause, seine Familie, wo kann er sich erholen? (Amazon.de-Filmbeschreibung)
Filmdaten |
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Kinostart: | 30.08.2012 |
Originaltitel: | Holy Motors |
Genre: | Drama, Fantasy |
Produktion: | Frankreich, Deutschland |
Jahr: | 2012 |
Länge: | 115 Minuten |
Verleih: | Arsenal Filmverleih |
FSK: | 16 |
Website: | Offizielle Homepage |
Besetzung und Crew |
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Regie: | Leos Carax |
Stars: | Denis Lavant, Edith Scob, Eva Mendes |
Drehbuch: | Leos Carax |
Produktion: | Martine Marignac |
Kamera: | Caroline Champetier, Yves Cape |
Schnitt: | Nelly Quettier |
Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Holy Motors. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!
Denis Lavant spielt in Holy Motors den geheimnisvollen Mann Monsieur Oscar, der sich wie ein normaler Geschäftsmann am Morgen nach einer Nacht voller unruhiger Träume über die Anfänge des Kinos und dem Frühstück von seiner Familie verabschiedet und von Céline in einer Limousine zur Arbeit abgeholt wird. Doch anstatt in ein Büro führt ihn seine Arbeit in verschiedene Leben, für die sich Monsieur Oscar in der Limousine vorbereitet, umzieht, schminkt, verkleidet.
Holy Motors begleitet Monsieur Oscar einen Tag lang auf seiner Fahrt durch Paris und durch die Leben verschiedener, mehr oder weniger surrealer Charaktere. So spielt Lavant bzw. verwandelt sich Monsieur Oscar u. a. in eine Bettlerin, in einen abstrakten Tänzer in einer erotischen und dennoch hochgradig abstrakten Motion Capture-Tanzszene, in "Monsieur Merde", eine Art Monster, das auf dem Friedhof Père Lachaise ein Fotoshooting stört und das Model Kay M. in die Pariser Unterwelt entführt. Er ist Vater einer Tochter im Teenager-Alter, Auftragsmörder, der sich selbst in einer weiteren Rolle als Opfer umbringt, und vieles mehr.
Leos Carax interessiert sich in Holy Motors nicht für eine konventionelle Handlung, sondern schafft einen Film, der einer Art "Traumlogik" folgt, mit einem "halluzinatorischen Plot".
Die verwirrende Handlung von Holy Motors kann nicht logisch entschlüsselt werden und wird unter anderem als "Kommentar zu Identität und Persönlichkeit", als "eine wilde und groteske Feier des Kinos, die im Grunde jede Zusammenfassung sprengt und eigentlich nur gesehen und nicht beschrieben werden kann" bzw. als "ein schön-hässliches Liebesgedicht an das Kino" interpretiert.
DVD |
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Titel: | Holy Motors |
Label: | Indigo DVD |
Releasedatum: | 05.04.2013 |
Laufzeit: | 115 Minuten |
Sprachen: | Deutsch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 2.0) |
Untertitel: | Deutsch |
Format: | Dolby, PAL |
Bildformat: | 16:9 - 1.77:1 |
Region-Code: | 2 - West- und Mitteleuropa, Südafrika, Ägypten und Naher Osten, Japan |
Discs: | 1 |
EAN: | 4047179739481 |
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